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Sonntag, 13. Dezember 2015

Vielleicht sogar wir alle - Marie-Aude Murail #HorribleBookWeeks


Warum denn immer nur gute Bücher lesen? Lasst doch einfach mal ein schlechtes Buch weiterempfehlen! Warum auch nicht? Genau das dachten wir uns, als wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Jeder Teilnehmer muss ein "schlechtes" Buch lesen, welches zugelost wird. So ein paar Wochen voller Qualen können sowieso nie schaden:) Ja, Jessi und ich sind schon kleine Sadistinnen. Aber nur weil irgendein Horst dieses Buch schlecht fand, muss es ja nicht zwangsläufig jeder schlecht finden, oder?

Diesmal musste ich das Buch "Vielleicht sogar wir alle" von Marie-Aude Murail lesen. Die liebe .... hat es mir sozusagen "empfohlen".

Teilnehmerliste:
1.12: Denise H. 
2.12: Lea Buchjunkie
3.12 Te's Bücherwelt 
4.12 Yvette H. 
6.12 Tanja Gammer 
7.12 Zeilen zum Buch 
8.12 Marianne K. 
9.12 Anja Druckbuchstaben 
10.12 Cause I live books
11.12 lesendes Federvieh
12.12 Katja Junge 
13.12 Teddy L 
14.12 Mikka Liest
15.12 Jessi love books

Titel: Vielleicht sogar wir alle
Autor: Marie-Aude Murail
Genre: Jugendbuch
Preis: 12.99€
Seitenanzahl: 367 Seiten
Erscheinungsdatum: 8.März 2012
durchschn. Bewertung Amazon: 5 von 5


Der Vater fürchtet die drohende Umstrukturierung seiner Firma, der Mutter wird der wachsende Leistungsdruck in ihrem Job zu viel, die jugendliche Tochter flüchtet sich in die Welt ihrer Manga-Helden, und der kleine Sohn ist ein Außenseiter. Sie lieben sich, aber sie finden keine Zeit, es sich zu sagen. Und doch stellen sie auf einmal fest, dass sie alle davon träumen, ein einfacheres Leben zu führen: ohne Luxus, aber auch ohne erdrückende Sorgen.


Wer denkt, dass man hier eine einzigartige Geschichte liest, der liegt hier falsch. Denn alles was hier drin geschieht ist alles andere als einzigartig. Marie-Aude Murail beschreibt das Leben so wie es ist. Hier ist keiner einzigartig, führt das Leben eines außergewöhnlichen, hervorstechenden Menschen, den jeder kennt. Es ist einfach eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreibt. Und das ist meiner Meinung das, was die Geschichte nun doch zu etwas besonderen macht. Diese Realitätsnähe, diese ganz normalen Charaktere mit ihren alltäglichen Problemen und Zweifeln. Das bringt sie wirklich wunderbar zum Ausdruck. Vor allem zum Ende hin vermittelt einen das Ganze so ein Glücksgefühl, dass man selber richtig Lust auf das pure, ungeschönte Leben mit all seinen Hindernissen hat.


1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Ich hatte ehrlich gesagt gar keine Lust auf das Buch und anfangs musste ich es mir auch wirklich reinzwingen. Der Klappentext hat mich auch nicht wirklich angesprochen. Es klang nicht nach dem Supergau, aber es klang nicht nach etwas, dass ich gern lesen würde. Normalerweise bin ich nämlich eher so der realitätsfremde Freund. Und dann sind solche Sachen meist nicht ganz so mein Ding, denn ich habe es gern voller Action und atemberaubenden Sachen:)

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Anfangs fühlte ich mich wirklich darin bestätigt, aber sobald ich mich dann wirklich auf die Geschichte eingestellt hatte und in ihr drin war, lief es eigentlich sogar ziemlich gut und ich habe festgestellt, dass auch alltägliche Geschichten durchaus ihren Reiz haben.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Zum großen Teil: Ja. Natürlich hat mir auch einiges nicht so zugesagt, aber zum Großteil, bin ich wirklich positiv überrascht von diesen "horrible book". Anfangs hatte ich sehr große Probleme mit dem Buch und auch die Charaktere waren manchmal etwas seltsam, aber diese tollen Aussagen vom Leben und wie man manchmal einfach in einen Leben gefangen ist, welches man nicht führen möchte fand ich sehr schön.
"Gefangen. Gefangen in einem Leben, das er nicht mehr wollte. Dass er vielleicht nie gewollt hatte."(Zitat: S.66)
Irgendwie musste ich beim Schreiben meiner Rezension an die Rezension von Alena erinnert, denn das Buch will so viel aussagen und hat teilweise so schöne, poetische Passagen. Trotzdessen gebe ich dem Buch, aber nur 7 von 10 Punkten. Denn wie gesagt, der Anfang war wirklich sehr zäh und ich habe wirklich meine Zeit gebraucht und diese positive Meinung kam erst so ab ein bisschen mehr als der Mitte zustande, denn die Charaktere sind manchmal auch etwas anstrengend, aber dazu später mehr...


4. Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat und einen den du in dein Herz geschlossen hast?
Ich würde sagen: Jeder. Das mit den Charakteren war immer so eine Sache. Einerseits mag man sie, weil sie sehr authentisch und echt sind, aber genau das machte sie auch manchmal echt anstrengend. Habt ihr einen Freund, denn ihr manchmal richtig gern mögt, aber der einen auch richtig auf die Nerven gehen kann und den ihr manchmal nicht mehr abkönnt? So ungefähr muss man sich das mit den Charakteren vorstellen, zumindest für mich war es so und ich war mir dann immer unschlüssig: mag ich den Charakter jetzt oder nicht?

5. Stimmst du der Meinung zu dem Buch von Ambria(cause i live books) zu?
"Also ziemlich schrecklich fand ich den Schreibstil, was aber an der Übersetzung liegen könnte. Trotzdem ist er schrecklich... ;) 
Dann die Charaktere...einfach nicht nachvollziehbar und ohne wirkliche Tiefe. Und die Handlung ist ja überhaupt das allerschlimmste. Sie ergibt keinen Sinn. Generell hat das Buch nicht das geringste Gefühl in mir ausgelöst...
Das einzig positive was ich finden kann, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben nun mal nie so läuft, wie man es sich wünscht bzw. geplant hat."
Den Schreibstil persönlich fand ich nicht schrecklich, er war nicht besonders gut, aber meistens kam ich damit ganz gut klar. Die Charaktere habe ich ja auch als Kritikpunkt angesehen, aber in dem Punkt das das Buch kein Gefühl auslöst, kann ich nicht zustimmen, denn vor allem den Ende entgegen hat es zumindest bei mir ziemlich viele Gefühle ausgelöst:) Und bei der Handlung, naja wie gesagt spektakuläres bekommt man hier nicht geboten, aber sobald mir das klar war, fand ich sie nicht schlecht.

6. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Wem, das alles zusagt, was ich hier als positiv beschrieben habe dann: Ja.
Wer damit nichts weiter anfangen kann, dem nicht, das ist ganz einfach. Ich denke, bei dem Buch kann man das nicht pauschal sagen, entweder schafft man es sich da hinein zu fühlen oder es ist einfach nichts für einen.

Bewertung:

Erwartungen:   3/10
Charaktere:     5/10
Schreibstil:    7/10
Handlung:    7/10
Emotionen: 9/10

Gesamt:     7/10

Montag, 30. November 2015

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen - Ali Shaw #HorribleBookWeeks


Warum denn immer nur gute Bücher lesen? Lasst doch einfach mal ein schlechtes Buch weiterempfehlen! Warum auch nicht? Genau das dachten wir uns, als wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Jeder Teilnehmer muss ein "schlechtes" Buch lesen, welches zugelost wird. So ein paar Wochen voller Qualen können sowieso nie schaden:) Ja, Jessi und ich sind schon kleine Sadistinnen. Aber nur weil irgendein Horst dieses Buch schlecht fand, muss es ja nicht zwangsläufig jeder schlecht finden, oder?

Diesmal musste ich das Buch "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" von Ali Shaw lesen. Die liebe Alena hat es mir sozusagen "empfohlen".


Teilnehmerliste:
1.12: Denise H. 
2.12: Lea Buchjunkie
3.12 Te's Bücherwelt 
4.12 lesendes Federvieh 
5.12 Jessi 
6.12 Tanja Gammer 
7.12 Zeilen zum Buch 
8.12 Marianne K. 
9.12 Anja Druckbuchstaben 
10.12 Cause I live books
11.12 Yvette H. 
12.12 Katja Junge 
13.12 Teddy L 
4.12 Mikka Liest


Titel: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
Autor: Ali Shaw
Genre: Liebesroman /(Fantasy)
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 19,95 €
Erscheinungsdatum: 9.Januar 2012
Bewertung bei Amazon: 3,5 Sterne




Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas’ Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.



Schaut euch allein mal dieses wunderschöne Cover an. Ich bin wirklich ein bisschen traurig darüber, dass ich es nicht in meinen Regal stehen habe, denn ich weiß das es außerdem noch einen wunderschönen silbernen Buchschnitt hat. Script 5 macht sowieso immer tolle Cover!!! Das Cover ist sehr besonders genauso wie das Buch. Allein die Idee von einen Mädchen, welches zu Glas wird, fand ich sehr interessant und originell. Auch der Schreibstil ist sehr schön poetisch und beschreibend. Er ist so wahnsinnig toll metaphorisch und lässt einen nachdenklich werden. Die Atmosphäre macht für mich sehr stark den Reiz des Buches aus, denn hier wird eine tolle Atmosphäre geschaffen, die zwar nicht wirklich positiv eingestellt wird, aber sich trotzdem wunderbar durch das Buch zieht. Das Buch behandelt auch wirklich viele tiefgründige Themen, denn es beschäftigt sich sehr viel mit dem Scheitern von Menschen und dem Leben von Menschen an sich.

1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Natürlich, demotiviert es einen, wenn das Buch schlecht sein soll, allerdings war es genau mein Genre(in der Hinsicht hatte ich wohl ziemlich Glück:) und ich fand der Klappentext hörte sich eigentlich doch recht interessant an, was mich schon neugierig machte und ich so doch für Horrible Book Weeks Buch recht hohe Erwartungen hatte.

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Mhh, das kann ich so direkt nicht sagen. Es war wirklich nicht so grausam, wie ich auch gehofft hatte. Allerdings hatte ich mir etwas ganz anderes unter der Geschichte an sich vorgestellt.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Naja, nicht ganz. Das was ich oben geschrieben habe meine ich auch wirklich so, denn das Buch hatte diese tolle Idee und dieses tiefgründige, was mich stark beeindruckt hat. Allerdings ist es auch wirklich sehr deprimierend und nicht wirklich positiv, so war das immer ziemlich schwierig das Buch weiter zu lesen, denn es wurde einfach immer deprimierender und ich sah kein Ende. Außerdem ist es durch die vielen Perspektivenwechsel manchmal echt schwer mitzukommen. Generell hat das Buch irgendwie zu viel. Zu viele Themen werden angeschnitten, zu viele Wechsel, zu viel deprimierendes....

4. Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat und einen den du in dein Herz geschlossen hast?
Nein, das kann ich ganz einfach sagen, denn ich mochte die Charaktere weder, noch habe ich sie gehasst. Es waren zwar vielleicht gerade einmal 4 Charaktere, die ich annähernd sympathisch fand, aber die anderen hat man halt einfach ertragen. Allerdings waren die Charaktere, die einigermaßen sympathisch waren, nicht wirklich greifbar und blieben für mich immer so auf einer gewissen Distanz.

5. Stimmst du der Meinung zu dem Buch von (Name von dem der das Buch vorgeschlagen hat) zu?
" 1. die Stimmung, die du in deiner Rezi schon beschrieben hast. Ich fand die ganze Atmosphäre unglaublich bedrückend und merkwürdig. 2. war mir die ganze Geschichte zu angedreht. Die Charaktere waren sehr eigenartig und der Schreibstil total befremdlich. Ich glaube mich noch an fliegende kleine Kuhe erinnern zu können?!"
Wie gesagt, es ist sehr atmosphärisch aber auch bedrückend, das sehen wir zumindest schon einmal ähnlich und an diese Kühe kann ich mich auch noch sehr gut erinnern, denn diese Stelle musste ich mehrmals lesen und trotzdem dacht ich nur so: What the fuck is going on here??!! Das war wirklich sehr abgespaced:)

6. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Ich muss ehrlich sagen: Ja, wer wirklich sagt er stört sich an unsympathischen Charakteren und einer äußerst deprimierenden Stimmung nicht. Denn das Buch finde ich ist keineswegs schlecht, es ist einfach nur sehr speziell. Einige Sachen habe mir wirklich richtig gut gefallen, aber es ist trotzdem kein besonders tolles Buch.



Erwartungen:   8/10
Charaktere:     3/10
Schreibstil:    9,7/10
Handlung:    6/10
Emotionen: 7/10
Gesamt:     5/10

Dienstag, 12. Mai 2015

Horrible Book Weeks 2.0




Hey ho meine lieben Bloggerfreunde,

Ich wette jeder von euch da draußen hat ein Buch, dass er/sie richtig hasst und wirklich niemanden empfehlen würde. Warum aber nicht genau dieses Buch mal jemand anderen weiterempfehlen, damit er sich so richtig damit rumquälen kann? Und genau da kam Jessi und mir DIE Idee: Wir würden gerne mit einigen von euch( natürlich alles freiwillig), da in der Richtung eine Aktion starten die wir bereits einmal erfolgreich durch geführt haben. An sich ist das ein ganz einfaches Prinzip, nur die Aufgabe an sich ist schwer zu lösen, da man dieses grauenhafte Buch auch zu Ende lesen muss und nicht abbrechen darf. Jeder der mitmacht muss das fürchterlichste Buch nennen, was er je gelesen hat oder zumindest versucht hat zu lesen. Die Bücher werden dann in einen Los Topf getan und jeder der Teilnehmer bekommt ein Buch zu gelost. Ich hoffe jemand findet gefallen an unseren Projekt und meldet sich freiwillig ein grausames Buch zu lesen:)

Für Anmeldungen und Fragen unter dieser E-Mail addresse melden : horriblebookweek@gmail.com
In der Email bitte die Punkte unbedingt nennen, da wir nicht bei jeden alles nachfragen wollen, dazu sind wir dann doch zu faul:
1. euer fürchterliches Buch, welches ihr nominieren wollt (höchstens 500 Seiten)
2. Ob ihr das Buch noch besitzt
3. Wenn ihr das Buch noch besitzt, ob ihr es weitergeben möchtet oder nicht
4. alles was ihr noch wissen möchtet.

Wir hoffen es finden sich ein paar Opfer.. ähh.. Teilnehmer, die mit uns wunderbar schreckliche Buchwochen erleben wollen:)

Wir haben außerdem eine Google+ Community in die alle die teilnehmen eingefügt werden dort teilen wir wichtige Informationen wie wann das alles startet usw. mit also wenn ihr mitmachen wollte schreibt auch den Google+ Namen dazu. :)


Teddy & Jessii

Mittwoch, 11. März 2015

Winters Herz von Alison Littlewood #Horrible Book Weeks


Warum denn immer nur gute Bücher lesen? Lass doch einfach mal ein schlechtes Buch weiterempfehlen! Warum auch nicht? Genau das dachten wir uns, als wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Jeder Teilnehmer muss ein "schlechtes" Buch lesen, welches zugelost wird. So ein paar Wochen voller Qualen können sowieso nie schaden:) Ja, Jessi und ich sind schon kleine Sadistinnen, da wir auch noch verlangt haben, dass das Buch nicht abgebrochen werden darf, sondern bis zum bitteren Ende gelesen werden muss. Aber nur weil irgendein Horst dieses Buch schlecht fande, muss es nicht zwangsläufig jeder schlecht finden, oder?

Mein Buch, welches ich hier rezensieren wurde im Rahmen der Horrible Book Weeks gelesen und ist Buch von Mikka.

                                                                            


Titel: Winters Herz
Autor: Alison Littlewood
Genre: Horror/Thriller
Seitenanzahl: 337 Seiten
Preis: 6,99 (Kindle-Preis)
Erscheinungsdatum:11.10.2013
durchschnittliche Bewertung bei Amazon: 1,5 von 5




Cass zieht mit ihren Sohn nach Darnshaw: den Ort ihrer Kindheit, ein ruhiges und abgelegenes Städtchen. Die Bewohner empfangen sie herzlich. Doch schon bald drängen sie sich in ihr Leben und Ben beginnt sich zu verändern. Er wird feinselig und verschlossen. Als der Wintereinbruch Darnshwa auch noch von der Außenwelt abschneidet, geht der Albtraum richtig los....



Erstmal muss ich vorne weg sagen, dass dieses Buch einfach gar nicht mein Genre eigentlich ist. Trotzdem fand ich die Idee der Story eigentlich sehr interessant und hatte mich eigentlich sogar ein bisschen gefreut, dieses Buch zu lesen. Man wird in die Story reingeschmissen und begleitet Ben und Cass bei ihren Weg nach Darnshaw, wo alles schon recht unheimlich wirkt. Die Atmosphäre des Buches hat mir generell recht gut gefallen, da es immer sehr mysteriös und sehr passend zu dem Buch wirkt. Alison Littlewood hat dazu einen recht schönen Schreibstil und ich konnte mir die Umgebung und Räumlichkeiten sehr gut vorstellen. Die Story gestaltet sich dann auch interessant auch wenn es nichts neues ist, aber für mich war es neu da ich sonst keine Thriller lese. Auch gibt es zum Ende hin noch ein paar überraschende Wendungen, die dem Buch dann noch einmal eine neue Richtung geben.



1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Als ich den Titel erfahren habe, war ich erst einmal positiv eingestellt. Als mir klar wurde das es sich um einen Thriller handelte waren meine Erwartungen im Keller, da es einfach nicht mein Genre ist. Früher mit 12 habe ich nur Thriller gelesen, aber seit ich 14 bin habe ich keinen mehr angerührt, da es mir einfach zu langweilig wurde. Dementsprechend waren meine Erwartungen.

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Ja, ich denke schon. Anfangs fand ich das Buch nämlich gar nicht schlecht auch war mein Problem mit dem Buch wohl eher nicht, dass es ein Thriller ist.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Teils, teils. Wie gesagt war ich anfangs jetzt nicht total abgeschreckt, aber es wurde ab dem letzten  Drittel immer schlechter.

4.Stimmst du der Meinung zu dem Buch von Mikka zu?
Definitiv, denn uns haben beide komplett die gleichen Punkte gestört: Cass, das Ende...
Über Cass haben wir uns noch ein bisschen ausgetauscht und sie muss unserer Meinung nach eigentlich total gestört sein und die Geschichte wäre vielleicht echt spannend, wenn sie wirklich psychisch krank gewesen wäre und sich alles nur eingebildet hat, denn sie verhält sich am Ende extrem creepy. Sozusagen hatten wir schon tausende Ideen, wie das Buch tausendmal besser wäre.

5.War es für dich schwer in das Buch reinzukommen und in die Story abzutauchen?
In die Story reinzukommen war für mich kein Problem, da ich den Schreibstil recht angenehm fand und Cass am Anfang noch nicht ganz so nervig war, aber richtig abtauchen konnte ich nicht, da es mich leider nicht fesselte.

6.Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat? Wenn ja, welcher und warum?
Definitv, den gab es, aber in bei diesen Buch müsste ich eigentlich jeden Charakter nennen, aber der Charakter der mich so richtig zum Kochen gebracht hat ist Cass. Sie scheint natürlich ein liebes, nettes Mädchen zu sein, ist sie auch, aber ihre Handlungen und Gedanken sind so null nachzuvollziehen. Sie weiß die ganze Zeit, dass da etwas gewaltig schief läuft mir ihren Sohn und der ganzen Stadt und was macht die gute: Nichts, rein gar nichts!!! Sie gibt sich auch noch selber die Schuld am Verhalten ihres Sohnes. Cass ist so ein richtiger Charakter, den man mal schlagen möchte, aber dann auch bitte gleich links und rechts. Und am Ende wird sie noch mal so viel dämlicher als ich es mir hätte erträumen können. Dann macht sie endlich etwas und dann im nächsten Moment brechen wir das einfach mal ab. Es ist ja nicht weiter wichtig, wenn man seine Seele verliert oder man den Vater einfach mal so sterben lässt. Das ist ja alles egal!! Boah ne Cass regt einen einfach nur auf.

7. Wer ist dein Lieblingscharakter in dem Buch und wieso?
Bert. Er ist zwar ein alter Herr, der anfangs leicht verwirrt rüberkommt, aber er ist definitiv meine Nummer eins. Meiner Meinung ist er einfach der mit dem höchsten IQ in diesen Kaff.

8.Welche Aspekte haben dich noch gestört in dem Buch?
Eines meiner Hauptprobleme ist das Ende. Es ist so verwirrend und unlogisch, da greift man sich an den Kopf. Bis zu einen bestimmten Punkt im Buch fand ich es bis auf Cass und die anderen kranken Charaktere nicht mal schlecht, aber dieses Ende hat mir den Rest gegeben. Auf einmal tauchen eigentlich Tote Personen auf und nein nicht als Zombie. Der war einfach nie tot. Und Cass macht nur noch Scheiß. Ich könnte euch jetzt eine Seitenlange Ausführung über das Ende schreiben, aber das wäre total gespoilert und viel zu anstrengend für meine armen Finger. Wer gerne noch einen ellenlangen Shitstorm über das Ende haben möchte kann sich gern bei mir melden. Ich rege mich sehr gern über sowas auf:)

9. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Wer gern etwas in diesen Genre liest und nicht so sehr auf Charaktere und das Ende bedacht ist, könnte es durchaus gut finden.

Erwartungen: 3/10
Charaktere: 1/10
Schreibstil: 8,5/10
Handlung: 7/10
Emotionen: 6/10
Gesamt:5/10


Teddy<3

Montag, 2. März 2015

Heute wegen Glück geschlossen von Patrice Leconte #Horrrible Book Weeks



So ein unlogisches, beschissenes Buch habe ich lange nicht gelesen! Das hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal gedacht. Und genau deshalb gibt es die Horrible Book Weeks. In diesen Wochen dreht sich alles um "schlechte" Bücher. Jeder Teilnehmer dieser Aktion hat ein Buch zugelost bekommen, welches als schlecht befunden wurde von einen anderen Teilnehmer. Das heißt eigentlich sollten einen Wochen voller Qualen bevorstehen, da Jessi und ich kleine Sadistinnen sind:)
Nein, wir haben diese Aktion nicht ins Leben gerufen um Leute zu quälen, sondern um zu sehen, was passiert wenn jemand ein vermeintlich "schlechtes" Buch lesen soll. Denn das Buch muss von jeden beendet werden und da sind wir an dem jetzigen Punkt angelangt. Wochen voller Qualen oder auch nicht liegen hinter uns und in den nächsten 2 Wochen werden alle ihr Buch und ihre Meinung dazu präsentieren. Ich habe das Buch Heute wegen Glück geschlossen bekommen und es ist das "schlechte" Buch von Jule.


Übersicht über Teilnehmer mit Termin der Rezension:

2.3. Teddys Little World
5.3. Yvette H.
11.3. Teddys Little World

Titel: Heute wegen Glück geschlossen
Autor: Patrice Leconte
Genre: Roman
Seitenanzahl: 208 Seiten
Preis: 10€
Erscheinungsdatum: 25.11.2011
Durchschnittliche Bewertung bei Amazon: 4/5

Thomas ist 27 und immer noch ledig. Er hat sich fest vorgenommen vor seinen 30. Lebensjahr zu heiraten, auch weil seine Mutter immer denkt sie lebt höchstens nur noch eine Woche. Das Problem ist: Thomas ist wählerisch und hat haarkleine Vorstellungen, wie seine Frau fürs Leben zu sein hat. Kurze Haare sind ein Muss, gut sollte sie auch aussehen und Kaugummi ist ein absolutes No Go, dass sind nur einige seiner Kriterien. Dann begegnet er Colette und ist sofort von ihr verzaubert nur leider weiß er nichts von ihr außer ihren Namen und Paris ist bekanntlich eine große Stadt....

Ich finde das Besondere an dem Buch ist der Hauptcharakter, den er ist meiner Meinung nach ziemlich einzigartig. Die Charaktere generell sind sehr schön ausgearbeitet und wirken nicht farblos, am sympathischsten war mir allerdings Thomas bester Freund, Andre, auch wenn er nicht so einzigartig ist, wie Thomas. Er und Thomas streiten sich eigentlich fast immer, weil sie total andere Auffassungen vom Leben haben und auch generell ganz unterschiedliche Typen sind. Diese Freundschaft der beiden war für mich auch etwas schönes, denn trotz dessen, dass sie so unterschiedlich sind und so viel streiten, stehen sie zu einander und helfen dem anderen. Auch Paris als Setting empfand ich als sehr schönes Setting. Der Schreibstil von Patrice Leconte war ebenso ganz nett und man konnte sich die jeweiligen Situationen gut vorstellen. Ein weiterer toller Aspekt des Buches ist, dass es nicht so ganz voraussehbar ist, wie es scheint. Natürlich kommt es im Endeffekt doch so, wie man vermutet, aber es passiert trotzdem so einiges zwischendurch mit dem man so nicht gerechnet hat.

1. Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?
Natürlich sind die Erwartungen bei einen vermeintlich schlechten Buch, sowieso erst einmal im Keller und man ist froh, wenn es sich als wenigstens halbwegs annehmbar herausstellt. Ich war, aber so froh dieses Buch gezogen zu haben, denn ich war echt der Meinung dieses Buch könnte noch eines der kleinsten Übel sein. Das einzige Problem, dass mit sofort aufgefallen ist, dass es ein Protagonist ist und keine Frau, denn alle Bücher mit einen Protagonist fand ich bis jetzt schlecht, bis auf kleine Ausnahmen, aber im großen und ganzen war ich eigentlich recht positiv eingestellt.

2. Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?
Ja, ich würde schon sagen, so wohl negativ als auch positiv. Ich hatte wirklich ein Problem mit dem Hauptcharakter, aber das wird wohl nicht unbedingt daran gelegen haben, dass er männlich ist, obwohl .... ein bisschen schon.

3. Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?
Nein, definitiv nicht! Ich fand es ehrlich gesagt nicht gut. Das was ich oben gesagt habe stimmt auch alles, aber der Rest war nun wirklich vollkommen Logik frei, dämlich und ich lasse den Shitstorm lieber an dieser Stelle weg.

4.Stimmst du der Meinung zu dem Buch von Jule zu?
Ja, auf alle Fälle. Sie hat das Buch ab Seite 30 abgebrochen und genau an der Stelle, hatte ich dann auch die Schnauze voll und habe es eine Woche nicht mehr angerührt. Auch Thomas und sein krankhaftes Frauen Verhalten ging uns beiden gleichermaßen auf die Nerven. Ehrlich mal, ich würde Thomas glaub ich in die Klapse stecken, aber wie gesagt er ist schon ein einzigartiger Charakter.

5.War es für dich schwer in das Buch reinzukommen und in die Story abzutauchen?
Ohjaa!!! Es war nicht der Schreibstil, der gestört hat, es waren einfach Thomas Gedanken, die einen so dermaßen auf die Nerven gehen, aber zu Thomas komme ich noch mal, der verdient ein paar etxra Zeilen.

6.Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat? Wenn ja, welcher und warum?
So, jetzt zu dem, was sich wahrscheinlich schon die ganze Zeit angedeutet hat. THOMAS!! Entschuldigt bitte, wenn das einen Shitstorm ausartet, aber so ein Kerl bringt bei mir den Puls auf 1000. Er ist arrogant, total voreingenommen, seltsam und ich hoffe doch einzigartig. Sein Gelabere von Frauen mit kurzen Haaren, ging mir wirklich mit der Zeit so auf die Nerven, ich habe das Gefühl der Inhalt des Buches beschränkt sich nur auf Thomas Ode an kurze Haare. Er ist wirklich mal ein anderer Charakter, den ich so noch nirgends gesehen hab und manchmal versteht man ihn auch, aber im Großen und Ganzen verurteilt er fast die ganze Leute, die nicht so denken wie er und ARGHH er hat mich teilweise so an Faust von Goethe erinnert, den ich richtig beschissen finde, da wollte ich ihn manchmal einfach nur schlagen. Ich könnte mich wahrscheinlich noch ewig lang über ihn auslassen, aber ich lass es lieber, zu viel negative Energie:)

7. Wer ist dein Lieblingscharakter in dem Buch und wieso?
Ich habe sogar 2 Lieblingscharaktere. Da wäre einmal Andre, Thomas bester Freund. Er ist zwar nicht irgendwie ein besonders toller Charakter, aber ich finde es bewundernswert, wie er immer zu Thomas steht und ihn unterstützt auch, wenn er ihn nicht versteht. Der 2. Charakter, der mir auch echt gut gefallen hat ist die Mutter von Thomas. Es war irgendwie niedlich, dass sie immer fest überzeugt den nächsten Tag zu sterben. Der Tod ist natürlich nichts niedliches, aber da jeder wusste, dass sie noch lange nicht stirbt, waren immer diese Gespräche in der Familie, eine schöne Sache.

8.Welche Aspekte haben dich noch gestört in dem Buch?
Es waren nicht so direkt bestimmte Dinge, außer Thomas, der ist wahrscheinlich der Hauptgrund, wieso das Buch nicht funktioniert hat. Es war einfach dieses Gesamte, was für mich einfach nichts hergab. Ich glaube, wenn der Autor das Buch nochmal neu schreiben würde, mit der gleichen Grundidee wäre es sogar gut. Denn die Idee hinter dem ganzen und von mir aus auch Thomas hat etwas, nur es ist meiner Meinung nach, einfach zu übertrieben und schlecht umgesetzt. Ich habe das Buch gelesen und hatte dabei so viele Ideen, wie man das Buch eigentlich hätte besser schreiben können. Und ein großer Punkt, der mich auch gestört hat war das Ende. In der Mitte bis zum Ende hin, fand ich es gar nicht so übel, aber das Ende war dann nochmal so richtig BÄM .... schlecht.

9. Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich fand es nicht gut, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass einige Leute geben wird, denen das Buch echt gut gefällt.

Erwartungen: 5/10
Charaktere: 3/10
Schreibstil: 7/10
Handlung: 5/10
Emotionen: 6/10
Gesamt:4/10
Teddy<3


Donnerstag, 22. Januar 2015

Horrible Book Weeks


Hey ho meine lieben Bloggerfreunde,
Ich wette jeder von euch da draußen hat ein Buch, dass er/sie richtig hasst und wirklich niemanden empfehlen würde. Warum aber nicht genau dieses Buch mal jemand anderen weiterempfehlen, damit er sich so richtig damit rumquälen kann? Und genau da kam Jessi von Jessii love Books und mir DIE Idee: Wir würden gerne mit einigen von euch( natürlich alles freiwillig), da in der Richtung eine Aktion starten. An sich ist das ein ganz einfaches Prinzip, nur die Aufgabe an sich ist schwer zu lösen, da man dieses grauenhafte Buch auch zu Ende lesen muss und nicht abbrechen darf. Jeder der mitmacht muss das fürchterlichste Buch nennen, was er je gelesen hat oder zumindest versucht hat zu lesen. Die Bücher werden dann in einen Los Topf getan und jeder der Teilnehmer bekommt ein Buch zu gelost. Ich hoffe jemand findet gefallen an unseren Projekt und meldet sich freiwillig ein grausames Buch zu lesen:)
Für Anmeldungen wendet euch bitte an Jessi oder mich. Am bester per Email
Anfragen und generelle Fragen bitte entweder an: teddy.forever98@gmail.com oder Jessilovebooks@gmail.com
In der Email bitte die Punkte unbedingt nennen, da wir nicht bei jeden alles nachfragen wollen, dazu sind wir dann doch zu faul:
1. euer fürchterliches Buch, welches ihr nominieren wollt
2. Ob ihr das Buch noch besitzt
3. Wenn ihr das Buch noch besitzt, ob ihr es weitergeben möchtet oder nicht
4. alles was ihr noch wissen möchtet.
Wir hoffen es finden sich ein paar Opfer.. ähh.. Teilnehmer, die mit uns wunderbar schreckliche Buchwochen erleben wollen:)
Teddy & Jessi

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