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Samstag, 19. März 2016

Ohne Worte....

Titel: Winterpferde
Autor: Philip Kerr
Genre: Jugendbuch, Historischer Roman
Seitenanzahl: 286 Seiten
Preis: 16,99€
Erscheinungsdatum: 25.09.2015
Verlag: Rowohlt

Es ist ein eisiger Winter 1941 auf Askania-Nowa, wo sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt hält. Hier in dem alten Naturreservat leben auch die seltenen Przewalski-Pferde. Sie scheinen zu spüren, dass Kalinka eine von ihnen ist – denn wie Kalinka sind sie in großer Gefahr vor den Nazis, die Askania-Nowa besetzen.
Mit Hilfe des treuen Tierwärters Max flieht Kalinka mit zwei Pferden und einem Wolfshund Hunderte von Kilometern über die weiße Steppe der Ukraine. Doch können ein Mädchen und drei Tiere der Übermacht der Deutschen entkommen?

Bei diesem Buch fällt es mir einfach unglaublich schwer, das Ganze in Worte zu fassen. Allein dieses Buch findet so schöne Worte, für eine so grausame Zeit, dass mir die Worte dadurch verloren gegangen sind....
Dieses Buch ist wirklich etwas wahnsinnig besonderes, denn trotz dessen, dass es ein so trauriges und eigentlich niederschmetterndes Thema ist, spürte man als Lese ständig diesen Hoffnungsschimmer. Natürlich ist es auch sehr traurig und berührend, allerdings nie deprimierend. Das fand ich sehr beeindruckend vom Autor gelöst. Er entfernt sich hier auch sehr gut von einem Schwarz-Weiß-Denken und zeigt menschliche Abgründe auf beiden Seiten auf. Die Charaktere generell finde ich einfach wahnsinnig toll gestaltet. Kalinka ist so ein liebenswürdiges Mädchen, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe. Es gab auch viele Charaktere, die man einfach nur verabscheut hat, aber zu diesen Zeiten ist das auch kein Wunder. Die Pferde fand ich hier sehr gut dargestellt. ich besitze schließlich selber Pferde und weiß daher auch, dass das extrem schlaue Tiere sind, auch wenn ich das hier an manchen Stellen dann doch einen kleinen Ticken zu unrealistisch fand, denn es gab da so ein paar kleine Sachen, bei denen ich nicht glaube, dass ein Pferd sich in der Situation wirklich genau so verhalten würde. 
Trotz dieser wirklich recht kurzen Seitenzahl, sagt dieses Buch so wahnsinnig viel aus. Ich kann nur immer wieder betonen, wie sehr mich dieses Buch beeindruckt hat. Historische Romane sind eigentlich auch gar nicht wirklich mein Ding, allerdings hat diese Thematik hier genau ins Schwarze für mich getroffen. Ich habe während des Lesens immer wieder mal nach irgendwelchen genannten Orten oder Ereignissen gegoogelt, einfach weil ich alles wissen wollte, was es zu wissen gab. Wie es jetzt mit Askania-Nowa aussieht, was damals laut den Geschichtsbüchern passiert ist. Über die Nazi Zeit erfährt man generell immer sehr viel, ob in der Schule oder sonstigen, aber hier wurde trotzdem irgendwie etwas neues geschaffen, durch den ungewöhnlichen Schauplatz, die besonderen Gefährten und einfach diese tollen Aussagen.

Charaktere: 9,7/10
Emotionen: 10/10
Handlung: 9,7/10
Schreibstil: 9/10

Gesamt: 9,8/10

"Weisheit findet man im Kopf, nicht in einem grauen Bart." (S.136)

Montag, 29. Juni 2015

Ein Mädchen, dem mal ordentlich in den Arsch getreten werden musste, ihr ominöser hoffentlich-bald-Ex-Freund und der gestörte Ich-hoffe-bald-Freund.

Titel: Rette mich vor dir
Autor: Tahereh Mafi
Genre: Dystopie/Fantasy
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 30.September 2013
*Rezi Band 1*




Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem geheimen Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als Ausgestoßene, als Monster. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ...





Ähnlich begeistert wie von Band 1 schon, lässt mich auch dieser Teil der Reihe zurück. Ich war wieder sofort in der Geschichte drin und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich hoffe, in dieser Rezension hau ich jetzt nicht aus versehen Teil 3 so ein bisschen mit hinein, da ich den inzwischen auch schon beendet habe. Bis jetzt wusste ich, aber auch einfach nicht, was ich zu dieser Reihe schreiben soll, denn das 2. Buch war wie schon erwähnt ähnlich toll, wie das Erste. Ich glaube, diese Reihe werde ich auch noch mal ein paar mal mehr lesen:)
Ich glaube, allerdings mit diesen Teil der Reihe werden viele aber auch Probleme haben, denn Juliette ist anfangs sehr anstrengend, wirklich sehr sehr anstrengend. Sie ist wirklich sehr weinerlich und man hat das Gefühl sie dreht sich die ganze Zeit nur im Kreis. Ich persönlich mochte es aber sehr gerne, auch wenn es manchmal anstrengend war, denn das machte sie für mich einfach noch viel authentischer und lebensnaher, denn sie ist einfach nicht so stark und ich konnte ihre Gefühle einfach nachvollziehen. Ein Glück, gab es ja Kenji*___*, der ihr auch mal so richtig in den Arsch tritt und ihr die Realität vor Augen führt. Also ich glaube ohne Kenji wäre die Geschichte um Juliette, Adam und Warner nur halb so gut, denn er ist so ein toller Charakter, über den man in den Folgebänden noch so einiges erfährt und ich glaube würde die Autorin ein Buch über ihn schreiben, ich würde es auch für 100€ kaufen, denn Kenji ist einfach unglaublich toll. Hingegen mit Adam bin ich immer noch nicht so wirklich warm geworden, ich weiß wirklich nicht woran es liegt, aber er ist einfach mein Typ. Dagegen seinen Bruder James finde ich absolut fantastisch. Warner gefällt mir auch unheimlich gut, denn auch von seiner Seite aus gibt es so einige Überraschungen. Generell gibt es auch so einige Enthüllungen die ich so nicht erwartet hätte, aber für meinen Geschmack hätte es vielleicht noch ein bisschen mehr sein können an Überraschungen. Denn die Lovestory wird hier wirklich sehr in den Vordergrund gedrängt, wie auch schon bei Band 1 und da hätte einfach noch ein bisschen mehr kommen können. Die Lovestory war mir nämlich an manchen Stellen auch einfach zu viel, da hätte ich mir ein paar mehr actionreiche Szenen gewünscht. Trotz dessen mag ich die Liebesgeschichte um Adam, Warner und Juliette wirklich sehr gern, auch wenn ich eindeutig Team Warner bin. Es ist einfach ultra süß und Leuten, die sehr viel wert auf eine gute Lovestory legen, sollten sich diese Reihe wirklich nicht entgehen lassen. Wer viel Action sucht ist hier leider allerdings eher falsch. Ich habe das Buch trotz der vielen langsamen Szenen sehr genossen, auch wenn ich mir das große "Finale" am Ende des Teiles ein bisschen epischer vorgestellt hatte. Dann bereiten, die sich ewig darauf und man erfährt selber kaum etwas von der Schlacht. Außerdem gab es da erst einmal so einige Sachen, auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Allerdings wird auch vieles noch einmal im letzten Band erläutert, was ich ja jetzt schon weiß. Trotzdem hätte das Ende wirklich einfach noch einmal bedeutend mehr Action zeigen können. Vielleicht hat Tahereh Mafi sich auch einfach nicht so ganz an zu viel Action getraut, denn ihr Schreibstil ist irgendwie ganz anders, aber gut anders und das würde vielleicht in einer richtig actionreichen Szene seltsam, zumindest wenn sich die Szene mal etwas länger erstreckt als das bisschen, was wir hatten. Ich mag ihren Stil sehr gerne, denn das bringt einen Juliettes Gefühlswelt so viel näher und ach ich liebe ihn einfach*___*.
Generell kann ich wieder sagen, dass jeder, der die Reihe noch nicht gelesen hat wirklich etwas verpasst hat und um schon einmal etwas vorweg zu greifen: Der dritte und letzte Band ist noch einmal umso vieles besser, dass es schon fast an Perfektion grenzt:)

Charaktere: 8,8/10
Schreibstil: 9,7/10
Handlung: 8/10
Emotionen: 9,5/10

Gesamt: 9/10

Ideal für Romantasy Fans, die besonders viel Wert auf die Lovestory legen:)


"Doch manchmal frage ich mich - manchmal denke ich -, wenn ich tatsächlich ein Monster bin - würde ich das nicht spüren?"


Dienstag, 23. Juni 2015

Jede Berührung könnte tödlich sein!

Titel: Ich fürchte mich nicht
Autor: Tahereh Mafi
Genre: Dystopie/Fantasy
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis: 16,99€
Erscheinungsdatum: 23.Juli 2012


Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Seit Jahren steht diese Buchreihe auf meiner Wunschliste und ich war echt richtig aufgeregt, als ich dann die ersten Seiten las. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das ganze Buch fast komplett in einen Rutsch gelesen, denn ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Es war mir gar nicht möglich, ans Aufhören zu denken. Der Schreibstil ist toll, die Handlung, die Liebesgeschichte, auch wenn die manchmal etwas too much ist und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Eigentlich wäre damit ja schon alles gesagt, aber ich erkläre euch noch mal genauer, warum das Buch trotzdem keine 10 Punkte bekommt, auch wenn es mir wirklich wahnsinnig gut gefallen hat.
Da fange ich mal mit den Charakteren an. Da hätten wir unsere gute Protagonistin Juliette. Also als es um Juliettes Vergangenheit ging, haben sich mir echt die Fußnägel auf gekräuselt, denn wie kann man bitte schön so grausam sein? Kinder können äußerst grausam sein, aber ihre Eltern sind ja auch keinen Dreck besser. Hallo?? Es ist ihr Kind??? Das habt ihr mal gefälligst zu lieben!! In diesen Momenten tat sie mir einfach nur unheimlich leid, aber auch gleichzeitig sind es die Stellen in denen man sie am meisten bewundert. Denn trotz dessen, das keiner sich ihr gegenüber menschlich verfällt, ist sie so gütig, lieb, dass es schon fast abartig ist. 
Besonders viele Charaktere, die wir näher kennenlernen, gibt es nicht, was eigentlich recht schade ist, aber wir erfahren in diesen Buch vor allem viel über Juliettes Gefühlswelt. Das hat die Autorin auch besonders dargestellt. Denn es gibt sehr viele Wörter, die einfach mehrfach wiederholt werden und auch die Absatzformatierung springt einen ziemlich ins Auge. Das hat mich, aber eigentlich weniger gestört. Natürlich war ich erst etwas verwirrt, aber es hat ja einen Sinn und ich konnte Juliettes Handlungen und Gefühle eigentlich größtenteils nachvollziehen. Außer bei einer Sache und das die Liebesgeschichte zwischen Adam und ihr. Achtung Spoiler!
Natürlich kennt sie ihn von früher und damals war als einziger nett zu ihr, aber das ganze ist 3 Jahre her. 3 Jahre in denen sie weggesperrt war und Adam sich wahrscheinlich auch massiv verändert haben könnte. Und sonst vertraut sie auch niemanden, wie kann sie dann so vollkommen blind Adam vertrauen??? Sie macht sich darum wirklich null Gedanken und das fand ich einfach seltsam. Ja, sie hätte Unrecht ihm zu misstrauen, aber es geht ums Prinzip!! Spoiler Ende
Genauso fand ich auch die Liebesgeschichte ein bisschen zu abrupt auf einmal. Es bahnt sich zwar schon die ganze Zeit an, aber dann auf einmal sind sie nur noch am rumfummeln. Ein bisschen kann ich es ja schon nachvollziehen, da sie einfach seit Ewigkeiten niemand mehr berührt hat, ist es in einen gewissen Maß verständlich. Trotzdem hat mich dieses ständige rumgefummel manchmal etwas gestört. Für die Lovestory war das natürlich toll, aber ich hatte das Gefühl der Rest des Plots ging dann etwas unter, denn ich hätte gern noch ein bisschen mehr um das ganze drum herum erfahren. So wie auch von Warner, denn trotz dessen, dass er eigentlich der "Böse" ist, mag ich ihn einfach irgendwie. Ich hoffe er entwickelt sich dann in den nächsten Bänden, zu einen netten Bösen:) Denn Adam, ach ich weiß nicht. Er ist schon toll und ich versteh warum Juliette ihn mag, aber irgendwas an ihm stört mich einfach. Ich kann echt nicht sagen was, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich Warner mehr mag, obwohl er ein ziemlicher Mistkerl ist und ein bisschen abartig und krank, aber anscheinend steh ich ja auf Psychos:) Aber mein absoluter Liebling ist sowieso unangefochten Kenji. Der ist so herrlich, das geht auf keine Kuhhaut:) Generell können die Charaktere allesamt eigentlich überzeugen. Auch die ganze Handlung an sich, hat mir sehr gut gefallen, obwohl wie schon erwähnt, das Ganze ein bisschen von Lovestory untergraben wurde, aber ich mag viel Liebe in einen Roman eigentlich und deswegen ist das auch zu verzeihen. Das heißt insgesamt ist es für mich wirklich ein Top Buch und ich werde schon ganz hibbelig, wenn ich an die nächsten beiden Teile denke:) 
Vielen dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar, ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel:)


Charaktere: 9,5/10
Schreibstil: 9/10
Handlung: 8/10
Emotionen: 9/10

Gesamt: 9/10

Eine tolle Dystopische Geschichte mit Fantasy Elementen.

"Die Menschen wollten sich Hoffnung bewahren. Sie wollten daran glauben, dass alles besser würde."

Freitag, 19. Juni 2015

Wandelnde Tote, fanatische Rugby Fans und wie das Schicksal dazwischen kommt.

Titel: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals
Autor: Mina Hepsen
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014


Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …


Ich stand dem Buch gleich zu Beginn eher skeptisch gegenüber, warum weiß ich nicht, aber es war einfach so. Das hätte, aber gar nicht sein müsse, denn ich wurde so wahnsinnig überrascht. Ich habe das Buch in ganzen 2 Tagen durchgelesen!!! Ich glaube, das allein sagt schon ziemlich viel darüber aus, wie gut es mir gefallen hat.
Es hat mich sofort gefesselt und ich wollte einfach immer mehr über Celine und die Geschichte erfahren, denn es sind hier zum Glück keine Vampire, Hexen oder ähnlich ausgelutschtes, sondern Dschinn. Das allein und auch diese ganze Story konnte mich echt überzeugen und wer vor allem überzeugen konnte war Ian*___* Ja, ich bin ein riesiger Ian Fan, schon seit der ersten Szene mit ihm, schrie ich Celine förmlich an, etwas mit ihm anzufangen. Natürlich, wusste man die ganze Zeit nicht so wirklich was man von ihm halten soll, aber ich habe einfach immer gehofft, dass er einer von den Guten ist:) Ob ich richtig lag oder eher nicht so, müsst ihr selber lesen und solltet ihr auch, denn ich glaube, das könnte eine recht interessante Reihe werden.
Sein Gegenspieler Josh hingegen, war gar nicht mein Fall. Ich weiß, noch nicht mal genau, was mich an ihm gestört hat, aber ich mag ihn einfach überhaupt nicht. Wahrscheinlich auch einfach, weil er ein Konkurrent für Ian darstellt:) Er ist zwar nett, lieb und alles, aber er ist mir einfach ein bisschen zu glatt gewesen. Ja, er hat eine nicht so schöne Vergangenheit, aber allein das er mit der Zicke Sandra zusammen ist, zeigt doch wie wenig Verstand er hat. Und da wären wir schon bei meinen nächsten Kritikpunkt: Sandra und die ganze Highschool Sache. Das Ganze ging mir einfach total gegen den Strich. Immer diese Zicken und ihr Gefolge. Hallo???!! Wie oft bitte habe ich schon von so etwas gelesen??? Irgendwann reicht es einfach, dann will man das nicht mehr lesen! Und dieser Punkt war hier einfach erreicht! Es hätte auch in jeden anderen Buch sein können, denn diese Zicken gibt es fast immer und es geht mir jedes mal soooo auf die Nerven. Ich musste jedes Mal mit den Augen rollen, sobald sie bloß einmal erwähnt werden und darüber könnte ich mich jetzt auch noch ewig aufregen, aber wirklich ich lasse es lieber, das tut meinen Blutdruck nicht gut.
Dafür waren einige andere Charaktere wirklich toll, wie z.B. Ian:)) Nein, Spaß es war nicht nur Ian, der mich überzeugen konnte, auch die gute Melissa habe ich in mein Herz geschlossen. Anfangs mochte ich sie erst gar nicht, da ich dachte sie ist einfach nur ein hyperaktives, aufmerksamkeitsgeiles, nerviges Mädchen, aber um so mehr man über Melissa erfährt desto mehr tat mir mein erster Eindruck ihr gegenüber leid. Ich schäme mich schon fast, dass ich anfangs so über sie gedacht habe:( SCHANDE ÜBER MICH!!! Denn sie ist so schlau und Celine wirklich die beste Freundin, die man sich wünschen kann. Also Melissa entschuldige noch einmal! Ich hoffe du verzeihst mir.Auch der Hauptcharakter Celine ist wirklich toll, zwar nicht überragend und sie ist hier auch nicht mein Lieblingscharakter, aber man kommt als Leser gut mit ihr klar und ihre Handlungen sind auch vollkommen zu verstehen.
Zur Handlung muss ich sagen, dass sie mir größtenteils echt gut gefallen hat, aber es war manchmal schon etwas vorhersehbar und auch die große Enthüllung war leider nicht so schokierend, wie ich gehofft hätte. 
Trotzdem hat mich Mina Hepsens Geschichte begeistert und Flammenblut kann ich nur jeden empfehlen:)

Charaktere: 8,9/10 (wegen Ian und Melissa)
Schreibstil: 9,4/10
Handlung: 9/10
Emotionen: 8,9/10

Gesamt: 9/10

Für Fantasy Fans absolut zu empfehlen!!

"Wie entscheidet man, was moralisch richtig und was falsch ist? [..] Ist es falsch Brot zu stehlen, wenn man hungert? Ist es falsch zu lügen, wenn jemand das eigene Leben bedroht?"

Teddy<3



Mittwoch, 17. Juni 2015

Vollkommen irre "Tanten", lebendige Geister? und viele weitere seltsame Gestalten.

Titel: Wenn der Rabe ruft
Autor: Maggie Stiefvater
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 18,95€ 
Erscheinungsdatum: 09.10.2013
Verlag: script5


Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?



Wenn der Rabe ruft hat mich wirklich total überrascht und das im positiven Sinne. Vom Klappentext her, hört es sich eher nach einer Lovestory an mit einer tollen Idee dahinter an, aber was man dann bekommt ist einfach nochmal so viel besser. Ich finde selbst meine eigentliche Rezension überrascht mich jetzt leicht, denn anfangs hätte ich das Buch immer nur als ganz nett bezeichnet und nicht mehr. Aber alles was mich auf den ersten Seiten noch gestört hat, entwickelte sich dann so, dass es einfach nur toll werden konnte. Blue, unsere Protagonistin, war mir anfangs nicht sonderlich sympathisch, weil es mir so vorkam als sie nie einen eigenen Kopf hätte und diese übertriebenen Regeln ihrer Mutter einfach so hinnahm. Und als ich das als Problem sah, Schwups, sie rebelliert dagegen und die Blue, die ich so liebe war geboren. Generell an den Charakteren kann man gar nichts bemängeln, denn alle haben sooo viel Persönlichkeit. Sie sind alle so einzigartig und teilweise verschroben, dass es einen schon manchmal schwer fällt sie zu lieben, aber um so mehr man über sie erfährt, desto mehr schließt man sie ins Herz. Auch Blues seltsame Tanten, die mir anfangs ziemlich auf den Geist gingen.
Auch diese ganze Handlungsentwicklung kann auf ganzer Linie überzeugen, denn das alles hätte ich niemals für möglich gehalten und passiert so viel unerwartetes. Wer sich hier nur eine nette Lovestory erhofft, ist definitiv im falschen Buch. Natürlich gibt es die auch, wie könnte sie auch fehlen bei dem Klappentext? Im Laufe des Buches rückt das ganze, aber immer mehr in den Hintergrund, bis es nur noch unterschwellig mitschwingt. Also hier an diese Stelle einmal ein großes Lob an die Autorin, denn das ist einfach nur Wahnsinn und ich wollte immer mehr und noch mehr. Mehr von der Ley-Linie. Mehr von den Charakteren. Mehr Handlung, einfach, dass es niemals aufhört. Auch dieser ganze Aspekt um das Übernatürliche hat dem ganzen noch ein bisschen eine unheimlich Note verliehen. Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen abergläubisch und so oder ich habe zu viel Fantasy gelesen, aber ich finde so Geisterzeug und anderes Übernatürliche viel gruseliger als alles andere. Von mir aus können sich alle abschlachten und ich zucke nicht mit der Wimper, aber mit Geistern, das ist mir nicht ganz koscher. Vielleicht liegt es, aber auch wirklich an meine  vielen Fantasy-Gelese, denn man liest schließlich ständig von Dingen, die nicht real sind und ich glaube einfach Bücher beeinflussen uns oftmals mehr als wir es überhaupt merken. Deshalb glaube ich jemand, der viel Fantasy liest, glaubt viel eher an Übernatürliche Dinge, auch wenn man das bevor man dieses Genre gelesen hat nicht getan hat. Also ich kann mir das für mich selber nur so erklären, denn das kam bei mir wirklich erst damit, als ich mit dem Lesen von Fantasy angefangen habe und normalerweise bin ich der totale Fakten-Mensch und glaube nichts, dass nicht bewiesen ist. Zu dem Buch an sich kann ich gar nichts weiter mehr sagen, außer das es mich überzeugt hat. Kurz und knapp gesagt: 100% lesenswert.


Charaktere: 9,7/10
Schreibstil: 9/10
Handlung: 9,6/10
Emotionen: 8,8/10

Gesamt: 9,5/10

Ideal für einfach jeden:)

"Heute", dachte Blue,"ist der Tag, an dem ich aufhöre, nach der Zukunft zu lauschen, und stattdessen anfange, sie zu leben."

Mittwoch, 27. Mai 2015

Ich möchte bitte eine Großeinlieferung in der psychiatrischen Anstalt anmelden.


 Titel: Eine Blume in einen gläsernen Käfig
Autor: Rena Zebann
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 360 Seiten
Preis: 1,99€ (Kindle Preis)
Erscheinungsdatum: 31.10.2014


Klug, mutig, schön und selbstbewusst. Diese Worte beschreiben die sechzehnjährige Peony Merris. Zudem ist sie die Tochter eines einflussreichen Politikers, deren einzige Sorge die Frage ist, wie sie ihren lästigen Leibwächter abschütteln kann, der sie stets begleitet. Ihr blumiges Leben im gläsernen Käfig verändert sich jedoch drastisch, als sie von dem finsteren, sarkastischen Akira entführt wird, dessen Motive so undurchsichtig sind wie er selbst. Was möchte der geheimnisvolle Mann von ihrem Vater? Weshalb haben es gleich mehrere zwielichtige Männer auf Peony abgesehen? Und was hat überhaupt der berüchtigte Serienmörder des späten neunzehnten Jahrhunderts, Jack the Ripper, der niemals gefasst worden ist, mit all dem zu tun? 



Also ich muss echt sagen: Rena Zebann ist grausam! Und herzlos! Was sie ihren Charakteren alles antut, die taten mir teilweise einfach nur Leid für ihr Schicksal. Peony und die anderen Charakter haben wirklich vollstes Mitleid verdient, aber vor allem die liebe, tolle Peony. Sie ist wirklich so ein liebenswerter, toller Mensch so etwas hätte man ihr nie gewünscht. Warum, Frau Zebann? Warum musstest du so kaltherzig zu der guten sein? Aber ich glaube auch diese Unbarmherzigkeit hat das Buch zu so etwas besonderen gemacht. Denn so kurz vorm Ende war ich einfach nur noch so geschockt, dass auch wirklich alles hätte passieren können und mich hätte es nicht mehr überrascht. Das Buch war nämlich total anders, als ich es erwartete hätte. Es klang für mich einfach nach einer netten Lovestory mit ein bisschen Action, aber als Lovestory würde ich jetzt auf keinen Fall mehr bezeichnen, denn wer hier nach Kitsch oder Romantik sucht ist definitiv falsch. Genau, das war aber auch echt erfrischend, dennich finde das Buch ist wirklich etwas besonderes. Durch diese wirklich gestörten, aber auch liebenswürdigen Charaktere und diese Enthüllungen, vor allem dem Ende zu. Einige Sachen, die einen wahrscheinlich überraschen sollten waren zwar ziemlich offensichtlich, aber wenn man denkt hetzt ist aber genug, setzt Rena Zebann noch einen drauf. Wie schon gesagt Ms. Zebann hat wirklich keine Scheu davor, dass ganze Leben ihrer Protagonisten zu zerstören, aber nicht nur das Leben der Charaktere ist total gestört. Nein, die Charaktere an sich haben auch alle einen an der Waffel.
Spoiler Alarm
Peonys Vater ist besessen, krank und ein Serienmörder. Ihr Halb-Freund ebenso. Akira kann den Tod seiner Verlobten nicht überwinden und benimmt sich deshlab wie ein Monster. Dann sind da noch mehr gruselige, krankhafte Verbrecher. Also ich würde sagen für diese Einweisung in die Psychiatrie brauchen wir einen Reisebus, bitte zweistöckig.
Spoiler Ende
Nur die gute Peony ist wirklich normal geblieben, obwohl ich glaube ein Trauma könnte sie im nächsten Buch auch haben, also bei ihr scheint das mit der Einweisung noch offen zu sein.
Trotzdem kann man die Charakter, außer einige wenige, einfach nicht nur hassen, denn jeder von denen hat Schicksalsschläge hinter sich und irgendwo wünscht man sich einfach für alle ein Happy Ende.
Das klingt jetzt alles mega euphorisch, aber ich habe auch einen Kritikpunkt und das ist der Anfang. Also die ersten 20-30 Seiten ungefähr. Der Anfang der Entführung kam mir einfach soooo seltsam vor, dass ich manchmal einfach nur dachte: What the Fuck! Seriously?
Auch Peony mochte ich zu Anfang gar nicht, denn ständig erwähnte sie einfach nur wie streng sie bewacht, wie wohlhabend ihre Familie ist Bla Bla Bla.... Wenn das ein paar mal erwähnt wird ist das OK und ich verstehe auch den Sinn dahinter, aber mir war es einfach viel zu überzogen und es ließ die tolle Peony einfach nur dämlich und unsympathisch wirken. Auch das mit den Blumen fand ich manchmal etwas nervig, aber das liegt eher daran, dass ich Blumen einfach nicht mag. 
So gesehen ist das Buch wirklich mega fesselnd und absolut Top. Ich bin schon wahnsinnig gespannt ob Peony doch noch reif für die Klapse wird in Band 2.

Charaktere: 9,7/10
Schreibstil: 8/10
Handlung: 10/10
Emotionen: 9,6/10

Gesamt: 9/10

Absolut empfehlenswert:)

"Was mich erschreckt, ist nicht die Zerstörungkraft der Bombe, sondern die Explosivkraft des menschlichen Herzens zum Bösen" Albert Einstein

Samstag, 23. Mai 2015

Ein Junge, der nur benutzt wird ohne eine Erinnerung daran zu haben.


 Titel: Boy 7 -Vertraue niemanden. Nicht einmal dir selbst.
Autor: Mirjam Mous
Genre: Jugendthriller
Seitenanzahl: 272 Seiten
Preis: 7,99€
Erscheinungsdatum: 01.01.2011


Boy 7 kommt auf einer glühend heißen, kahlen Grasebene zu sich und weiß weder, wohin er unterwegs ist, noch, woher er kommt. Er weiß nicht einmal mehr, wie er heißt. Die einzige Nachricht auf seiner Mailbox stammt von ihm selbst: „Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.“ Wer ist er? Wie ist er hierher geraten? Und wem kann er noch vertrauen?


Eigentlich bin ich ja eher nicht so der Thriller-Fan, aber ich glaube seit diesem Buch sollte ich mich vielleicht doch mehr diesem Genre widmen. Denn Boy 7 ist wirklich ein geniales Buch. Am Anfang war es für mich nicht ganz so leicht mich auf das Buch einlassen zu können., denn man weiß ja eigentlich gar nix und ich hatte ein bisschen Angst, dass sich die Geschichte irgendwie seltsam entwickelt. Natürlich war das irgendwie eine dumme Angst, wie sich herausgestellt hat und mach möchte ja auch irgendwie immer überrascht und schockiert werden. Im Nachhinein finde ich es dadurch erst recht gelungen und ich hätte mir keinen besseren Anfang wünschen könne. Anfangs ging das ganze noch recht ruhig zu, aber im Laufe des Buches wurde immer mehr Spannung aufgebaut und immer mehr Geheimnisse werden gelüftet, so dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.Auch die ganze Idee dahinter hat mich wirklich fasziniert. Wie man miterlebt, wie Boy Seven sich langsam immer mehr vortastet und immer mehr schlimme Dinge entdeckt, war wunderschön zu beobachten. Und i ich muss ehrlich sagen: Ich habe Angst, dass sich unsere Gesellschaft wirklich so entwickeln könnte. Es ist nämlich leider extrem realistisch und leider bewegt sich unsere Gesellschaft auch immer mehr in diese Richtung. Da es total gespoilert wäre, lasse ich meine genauen Gedanken dazu mal lieber weg:) Aber wer wissen möchte, wovor ich da Angst habe, sollte sich schleunigst dieses Buch mal ansehen.


Charaktere: 8/10
Schreibstil: 8,5/10
Handlung: 10/10
Emotionen: 9/10

Gesamt: 9/10

"Was für einen Sinn hatte ein Leben, das nicht wirklich das eigene Leben war? Wenn alles Tun und Lassen von einen bestimmt wurde. Wenn ein anderer für einen entschied und für einen dachte. Das man wie ein Soldat Befehle befolgt, auch wenn sie noch so stumpfsinnig oder gefährlich waren."

Außerdem wird dieses Buch verfilmt und den Trailer dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Freitag, 10. April 2015

Die Marvel Helden mal anders?

Titel: Steelheart
Autor: Brandon Sanderson
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 17,99€
Erscheinungsdatum: 09.06.2014


Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo
Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen...


Eigentlich klang der Roman gar nicht so wirklich nach meinen Geschmack, auch wenn ich die Marvel Filme liebe. Denn erstens ist er von einen Autor. Das ist an sich nichts schlechtes, aber ich steh ja schon auf so Bücher in denen auch die Lovestory eine tragende Rolle spielt und Autoren verzichten da auch gern mal drauf. Außerdem ist das Buch aus der Sicht eines Mannes. Stempelt mich jetzt nicht als Männer hassende Feministin ab, aber meistens kann ich persönlich, mich dann nicht so gut in die Person hineinversetzen. Aber trotz dieser Umstände habe ich mich doch an Steelheart gewagt und ich habe eine neue tolle Trilogie kennengelernt, die ich unbedingt zu Ende lesen muss. Das Grausame an der Sache ist: Es ist noch nichts weiteres von der Reihe übersetzt und der zweite Band ist erst im Januar auf Englisch erschienen. Folter pur!!
Ich glaube ich sollte in Zukunft wirklich mehr Actionreiche Bücher lesen. Vor ein paar Jahren habe ich nur actionreiche Bücher gelesen, aber jetzt habe ich mich zu einen totalen Softie entwickelt, der nicht mehr ohne Lovestory kann:) Aber genau das will ich ab sofort. Nicht das mit der Lovestory, so ein bisschen Romantik kann ja nie schaden, aber ich will mehr Action. Denn diese ganzen genialen Verfolgungsjagden, Kämpfe usw. waren wirklich das Beste an dem Buch. Nachdem etwas Actionreiches zu Ende war, hab ich schon wieder dagesessen und schon auf die nächste starke Aktion der Rächer gewartet. Ich habe mich zu einen totalen Action Junkie während des Buches entwickelt.
Durch diese extrem spannenden Stellen wirkte alles dazwischen schon ziemlich langweilig. Auch wenn wirklich immer was passiert und man immer mit Informationen über alles versorgt wurde, waren diese Stellen schon mal ein Grund warum es mich nicht total fesseln konnte. Auch die Lovestory, die es doch gibt:)), war wirklich cool gemacht vor allem zum Ende hin. Obwohl es da nicht als Lovestory zu bezeichnen geht. Die ganze Handlung war generell sehr flüssig und ich war echt gespannt ob sie es denn schaffen Steelheart zu bezwingen, denn es scheint wirklich unmöglich. Die Idee hinter dem ganzen mit Superhelden ist zwar nicht neu, aber mit diesen Konzept war es neuartig, denn es sind ja keine Superhelden sondern Bösewichte. Hier muss ich euch mal das Englische Cover zeigen, denn das sieht so krass nach Marvel:)
Also, wenn das nicht mal auch Batman leicht abgewandelt sein könnte, der vor Gotham steht, dann weiß ich auch nicht:)

Das ganze Konzept wirkte generell vollkommen durchdacht und logisch. Auch wenn ich das mit Calamity nicht ganz durchblicke. Natürlich weiß es auch niemand im Buch wirklich, aber ich will es wissen. Denn ich hatte nie so wirklich eine Vorstellung was denn Calamity jetzt wirklich ist. Ja, ich habe verstanden: Es ist irgendwie am Himmel aufgetaucht kurz bevor die Epics kamen und es soll rot sein. Ja, das war es auch schon. Irgendwer muss doch wirklich mal mehr darüber wissen. Vor allem David. Er weiß alles über die Epics, aber über Calamity macht sich keiner Gedanken. Ich hoffe das wird sich noch in den Folgebänden klären, da der dritte Band auch Calamity heißen wird. Generell sind noch bei mir noch echt viele Fragen offen und kann es kaum erwarten hoffentlich im nächsten Band endlich mal einen Antwort zu bekommen. Auch die ganze Vorgeschichte kommt mir in dem ganzen leider etwas zu kurz, denn irgendwie sind die Epics einfach da, aber das Wie? Warum? und alles hat mir gefehlt. Natürlich fragen sich das die Protagonisten ein bisschen, aber zumindest ansatzweise muss das doch irgendeiner wissen. Eine Sache, die ich wirklich bombastisch fand waren die letzten 100 Seiten. ich glaube, ich habe kaum etwas spannenderes und ein besseren Showdown gelesen. Es passiert so unglaublich viel auch unvorhersehbares und awwww!! In diese Seiten habe ich mich wirklich verliebt. Dieses Schwarz-Weiß Denken, was sich eigentlich fast die ganze Zeit durchzieht wird zum Ende auch noch mal ein bisschen durcheinander gebracht und wirklich dort hat alles gepasst. Der Schreibstil ist sowieso zum niederknien. Die Sachen werden sooo gut beschrieben und auch in den Action Szenen. Wahnsinn! Ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich in einen Actionfilm gelandet bin, denn bildlich war es fantastisch. Nur über den Prota David bin ich mir noch nicht so ganz einig. Er ist OK, aber auch irgendwo ein bisschen seltsam. Ich finde es echt cool wie er schlau er ist und auch an sich mochte ich ihn eigentlich gern, aber manchmal ging er mir echt auf die Nerven. Es war zwar bloß in 2-3 Situationen, aber trotzdem. Am sympathischsten war mir sowieso die liebe Megan. Es ist generell einfach ein Haufen teilweise seltsamer Leute, aber sie ist ein bisschen mürrisch und zynisch, aber trotzdem cool. Auch wenn mich die Gute, dann doch zum Ende noch mal ganz schön geschockt hat, obwohl ich durch die kleinen Hinweise, schon wusste, dass irgendwas da ist. Jedenfalls ist es wirklich ein fast perfekter Roman, für alle die gern ein bisschen Action haben und auch die Superhelden mögen, aber nicht ausschließlich.


Charaktere: 7,8/10
Schreibstil: 9,7/10
Handlung: 9,7/10
Emotionen: 8/10
Idee: 9/10
+ 1 für die tolle Action

Gesamt: 9/10

Eine Actiongeladene Story, die nicht nur was für Superhelden-Fans ist:)

"Ich denke an einen Test bezüglich dessen, wie wir reagieren würden, wenn wir Macht hätten. Riesige Macht. Was würde die Macht mit uns tun? Wie würden wir damit umgehen?" Megan

Teddy<3

Donnerstag, 2. April 2015

Hast auch du Narben?

Titel: Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen.
Autor: Katie McGarry
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 414 Seiten
Preis: 18,95€
Erscheinungsdatum: 20.02.2014


Niemand weiß, was in dieser Nacht wirklich geschehen ist. Der Nacht, in der Echo Emerson von dem beliebten Mädchen mit beliebtem Freund zu dem Mädchen mit den Narben geworden ist, über das sich die ganze Schule die Mäuler zerreißt. Selbst Echo kann sich nicht an die ganze Wahrheit dieser schrecklichen Nacht erinnern. Was sie jedoch weiß ist, dass sie sich nach Normalität sehnt.

Doch als Noah Hutchins, der heiße, Mädchen benutzende Außenseiter in der schwarzen Lederjacke mit seiner toughen Einstellung und der überraschenden Verständnis, in ihr Leben tritt, verschiebt sich Echos Welt in einer Weise, die sie niemals erwartet hätte. Sie sollten nichts gemeinsam haben. Und mit den Geheimnissen, die sie beide hüten, ist das Zusammensein so ziemlich unmöglich.
Trotzdem gibt es da diese verrückte Anziehungskraft, die einfach nicht verschwindet. Und Echo muss sich fragen, wie weit sie gehen kann bis ihre Grenzen erreicht sind und was sie bereit ist zu riskieren für den einen Jungen, der in der Lage sein könnte ihr wieder zu zeigen wie man liebt.




Ich habe vorher schon so viel Gutes über dieses Buch gehört, dass ich es mir einfach mitnehmen musste als es in der Bibliothek stand und mich anlächelte. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Buch konnte mich vom ersten Augenblick fesseln und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, egal wie spät es war. Der Schreibstil von Katie McGarry ist wunderschön und auch ihre ganze Geschichte konnte mich berühren. 
Echo und Noah waren Charaktere, die mich sofort begeistern. Sie beide haben Narben. Sichtbare und unsichtbare. Und genau darum geht es eigentlich in diesen Roman. Narben, die jeder von uns hat und die uns geprägt haben. Ich finde diese ganze Geschichte, die um diesen Aspekt herum entwickelt wird einfach wunderschön und es ist einfach schön zu sehen, wie die beiden ihren Weg von "Normal" gehen. 
Echo ist ein so toller, starker Hauptcharakter. Ich musste sie einfach total in mein Herz schließen. Auch Noah konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Ich bin ja eh so ein Bad Boy Fan:) Sobald in einer Geschichte ein Bad Boy vorkommt bin ich ja schon hin und weg, für die habe ich so einen kleine Schwäche. Und Noah war einfach perfekt. Nicht in dem Sinne, dass er alles richtig macht. Nein, dass auf keinen Fall. Er war einfach perfekt für diese Geschichte. Seine Freunde Beth und Isaiah waren wirklich echt glaubwürdige Nebencharakter. Nur mit Echos Freunden hatte ich so meine Probleme. Sie erschienen mir alle so ultra Klischee mäßig. Ihr Exfreund, der perfekte Kerl. Ihr Ex Beste Freundin, die sich nur um ihren Ruf sorgt. Die einzige, die ich wirklich mochte war Lila, aber es muss ja auch unsympathische Charaktere geben. Aber niemand ist so cool wie Mrs Collins. Anfangs weiß man echt nicht, was man von ihr halten soll, aber sie wächst einen nach und nach immer mehr ans Herz.
Bei der Lovestory zwischen Echo und Noah ging mir wirklich das Herz auf. Es war so süß ohne das es kitschig wirkte. Einfach perfecto*__*
Ich bekenne mich ab jetzt als totalen Katie McGarry Fan:) Schade, dass ihre anderen Bücher nicht übersetzt sind, da muss ich mich wohl Englisch dran wagen, denn die wirken genau so vielversprechend:)

Charaktere: 8/10
Schreibstil: 8/10
Handlung: 9,7/10
Emotionen: 10/10

Gesamt: 9/10

Eine wunderschöne und auch tiefgründige Lovestory:)

"Ich hatte verloren und gewonnen zugleich. Ich hatte Träume verloren, aber neue gewonnen."

Teddy<3

Dienstag, 17. März 2015

Ein Mädchen, dass nicht mal die Bedeutung von LOL kennt und ein Einkauf, der ihres und das Leben anderer komplett verändert.

Titel: Hope Forever
Autor: Colleen Hoover
Genre: Jugend/Liebe
Seitenanzahl: 528 Seiten
Preis: 9,95€
Erscheinungsdatum: 1.10.2014


Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.


Mein erstes Buch von Colleen Hoover( Ja, ich habe Will & Layken nicht gelesen) und sie konnte mich begeistern.
Ich konnte bis jetzt nicht wirklich etwas mit dieser Autorin anfangen, da allein diese Titel und Cover von ihren anderen Büchern mich so abgeschreckt haben, da dachte ich mir immer so: Dafür gibts du kein Geld aus. Sei Geizig! So etwas willst du nicht im Schrank stehen haben! Inzwischen bin ich am zweifeln, ob das denn so eine gute Idee von mir war.
Hope Forever war da ganz anders. Der Titel sprach mich sofort an, da ich weiß nicht wieso, aber Hope ist für mich einfach in meinen ganzen Leben ein zentraler Begriff und es ist wirklich eines meiner Lieblingswörter im Deutschen wie im Englischen. Ich habe mir sogar extra einen Ring mit Hope als Schriftzug gekauft:)
Ich hatte natürlich keine wirklich hohen Erwartungen, da es sich für mich nach einer netten Lovestory mit einer schwierigen Vergangenheit auf Seiten der Protagonisten anhörte. Kennt ja jeder.
Ein Junge und ein Mädchen verlieben sich, aber dann gibt es da dieses mega große Geheimnis. Ist in diesen Buch auch der Fall, aber dieses Buch ist in der Umsetzung einfach so grandios, dass es gar nicht stört. Ich kann euch noch nicht einmal direkt benennen, was mich gerade so begeistert hat, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Der wunderschöne Schreibstil? Die tollen Protagonisten? Die überraschenden Wendungen? Es war einfach im Mix, dieser Sachen toll.
Wie gesagt ist Colleen Hoover's Schreibstil wirklich echt gut, sie schafft es immer die richtigen Worte zu finden, aber … meine lieben Übersetzerin: Ich habe da einige Rechtschreibfehler entdeckt! Nichts gravierendes oder so. Es stört keineswegs den Lesefluss oder sonstiges, man bemerkt es auch kaum und Fehler kann jeder machen.
Sky als Hauptcharakter war mir sofort ultra sympathisch. Ihre Handlungen sind vollkommen nachvollziehbar. Sie ist stark, nett und ach so toll wie sie wäre ich gern. Auch Holder als zweite Hauptfigur wirkte auf mich nicht blass oder sonstiges. Durch seine lustige und doch auch nachdenkliche Art habe ich ihm mein Herz auch direkt hinter geschmissen, aber Sky ist wohl besser im Werfen;((
Die Nebenfiguren waren allesamt auch gut gelungen, auch wenn einzelne nicht ganz so mein Fall waren, stellten sie für mich kein Problem dar.
Auch die Umsetzung des Problems finde ich sehr gelungen, da es sich zwar immer schon andeutet und ich es wirklich recht zeitig geahnt habe, was denn passiert ist, gibt es so wirklich kleine, feine Sachen, die einen dann echt noch mal umgehauen haben und ich immer nur so: WAS??!! Ne??!! Hätte ich jetzt nicht gedacht. Denn auch wenn das wirklich große Geheimnis nicht sehr schwer zu erraten war, wollte man trotzdem die Umstände und alles darum herum unbedingt erfahren, was sehr gut Spannung aufgebaut hat.
Durch die ganze Hintergrundstory der beiden und allen drum herum, wirkt die Geschichte auch kein bisschen oberflächlich, wie es sonst bei Liebesgeschichten leider oft der Fall ist. Die Geschichte ist wirklich tiefgründig und auch an einigen Stellen recht traurig. Colleen Hoover schafft es sehr gut einen über das Leben und generell dieses Problem, dass hier beschrieben nachzudenken, denn an einiges Stellen wollte ich nicht weiterlesen. Ich habe mich strikt geweigert, weil ich genau wusste es kommt etwas trauriges und in meinen Augen unvorstellbares, dass ich wirklich eine Pause brauche. Bei diesen Thema kann man das Buch nicht einfach so mal durchlesen ohne sich Gedanken darüber zu machen.
Als es zur Enthüllung kam wurde es auch immer spannender und ich habe leider bis nachts um 1 lesen müssen obwohl ich um 6 aufstehen musste. Dumm von mir. Dementsprechend geht es mir auch:) Wirklich vielen Dank Colleen Hoover. Eigentlich sollte ich die ganzen Autoren, die mir meinen Schlaf gestohlen haben auf Schlafentzug verklagen und am besten wäre natürlich als Strafe müssten sie mir ihre Bücher schenken, die sie schreiben, damit ich meine Sucht weiter vorantreiben kann. Ach, das wäre echt schön.
So, das hört sich bis jetzt ja wirklich alles mega positiv an, aber wer wäre ich denn, wenn ich keine Kritik hätte und leider gibt es auch wirklich eine Sache, die mich ziemlich gestört hat.
Die Lovestory. Sie war wirklich zuckersüß und echt die beiden passen sooo toll zusammen, aber sie war teilweise echt richtig übertrieben kitschig. Es war mir manchmal einfach zu viel des guten. Ein paar mal stört es nicht in der Geschichte, aber mir persönlich war es einfach zu übertrieben. Das ist wirklich eher Geschmackssache und ich kann mir vorstellen, dass einige es gerade toll finden.
Auch das es einen zweiten Teil gibt kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da für mich die Geschichte perfekt endet und ich keinen weiteren Band bräuchte um glücklich zu sein, denn ich befürchte der könnte nur schlechter sein. Mit diesen Vorgänger wird er bestimmt nicht mithalten können, aber ich denke man kann darüber getrost hinwegsehen und das Buch auch einfach als Einzelband lesen.
Wahrscheinlich einer der besten Liebesromane, die es gibt in diesen Genre, der aber leider zu Kitsch neigt.

Charaktere: 9/10
Schreibstil: 9/10
Handlung: 9/10
Emotionen: 9,8/10
- 1 wegen Kitsch

Gesamt: 9/10

Ein wunderbares Buch, mit einer berührenden Geschichte und einer leicht kitschigen Lovestory.



"So lange ich mich erinnern kann, habe ich jede Gelegenheit wahrgenommen, mich in Taubheit zu flüchten, um nicht fühlen zu müssen, aber das Leuchten, das ich jetzt in seinen Blick erkenne, weckt in mir das Bedürfnis, das Leben in seiner ganzen Fülle zu spüren. Das Gute wie das Schlechte, das Schöne, das Hässliche, die Freude, die Lust, aber eben auch den Schmerz. Alles."


Teddy<3

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